Landschaft  hat Geschichte                    
 mit Boris Hulka

Wir erfahren wie sich Ortschaften und Häuser, Wald und Heide, Feld und Wiese in den letzten Jahrhunderten verändert haben und lesen in der Landschaft wie in einem Buch.
Natur im Aufwind führt zu beeindruckenden Plätzen und Einblicken in Vogelperspektiven ... 
Vom „Condor“ zum Seeadler und Birkhahn,…, 
über „Feldblumen“ zum Böhmischen Enzian, Moschuskraut und Siebenstern… zu  „Bunten Steinen“ …. 

Boris Hulka beschäftigt sich mit anderen Böhmerwald -Begeisterten mit der Natur, Kultur und Geschichte des östlichen Teiles des Böhmerwaldes und des Moldautales, einem faszinierenden Gebiet, das rund 100 Jahre nach Adalbert Stifter tiefgreifenden Veränderungen unterworfen war (der Vertreibung, der Kollektivierung sowie dem Bau des Stausees und des Eisernen Vorhanges und zuletzt durch die Nationalparkgründung). 
Der Schwerpunkt der Aktivitäten ist das Gebiet der ehemaligen Dörfer rund um  Oberplan. 
Zusammen mit österreichischen Partnern werden interessante Programme angeboten, mit dem Ziel, die spannende Grenzregion im „Grünen Band“ und rund um den Moldaustausee im Zusammenhang mit der Besiedlung, Kultur und Natur zu erkunden.


Waldkostbarkeiten         mit     Hermann GABRIEL

Wir sind auf der Suche nach Schätzen im Wald. Dem Wunder Wald im alten mitteleuropäischen Urwald, dem „herzynischen“ Wald der Römerzeit und der Entwicklung von Fichte, Eiche, Buche &Co in den unterschiedlichsten Klimaperioden.

Von den Bildern des Urwäldes bzw. seinen Resten in Österreich und den ehemaligen Kronländern gehen wir auf die Suche nach dem heutigen Urwald im Nationalpark jenseits der Grenze . Entdecken nebenbei Kostbarkeiten historischer Landnutzungsformen wie Allmende, Kulturterrassen, ehemaligen Streuobstwiesen oder Steinwällen aus grauer Vorzeit und finden Kostbares von Kräutern und Bäumen.

Es geht es um die Wahrnehmung unserer Landschaft voll von Rätseln, Geheimnissen, Spannung und Erzählungen. Jahresringe führen uns zurück in die lokale Kulturgeschichte.  Eine ethnobotanische Kulturwanderung zum alten Urwald und der seinerzeitigen „Landnutzung“, die kalte wie warme Zeitepochen überdauerten, bevor sie mit dem Strukturwandel der Moderne verschwanden